Am 19. August 2026 hat das Berufungsgericht von Paris eine positive Entscheidung zur Auslieferung von Gino, einem im sogenannten Budapest-Fall verwickelten antifaschistischen Aktivisten, an Deutschland getroffen. Dort drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft und anschließend die Auslieferung nach Ungarn, wo ihm eine noch höhere Strafe drohen könnte. Gino hat gegen diese Entscheidung beim Kassationsgericht Berufung eingelegt, wodurch eine weitere juristische Instanz offen bleibt.
Das Solidaritätskomitee Budapest und seine zahlreichen Unterstützer rufen zu einer internationalen Mobilisierung zu seinen Gunsten auf. Sie fordern vermehrte Kundgebungen vor den Gerichten sowie den Botschaften Deutschlands und Frankreichs und laden dazu ein, verschiedene Aktionen durchzuführen (Plakatierung, Graffiti, Pressemitteilungen usw.). Die Mobilisierung ist natürlich Teil einer breiteren Solidaritätsbewegung für Gino, Zaid, Maja und alle Aktivisten, die im Rahmen des Budapester Falls strafrechtlich verfolgt werden. Es fanden bereits Aktionen in Lille, Brüssel und Berlin statt.
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